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Gedicht eines Abgemahnten
"Auf meiner Homapage fänd ich´s schön, das - wo ich wohn´ - als Bild zu seh´n".
So dachte ich und weil wie immer, die Zeit ist knapp in meinem Zimmer,
begann ich einen Plan zu scannen und hier und dort noch zu benennen.
Die Farben weg und nur schwarz/weiß, so spart man Zeit und Online-Preis.
Doch eines Tages, Schreck und Graus, da flatterte Papier ins Haus.
Ein Brief vom Anwalt, der mir schreibt, daß Strafe an mir hängen bleibt,
wenn künftig ich die Karte nutze und weiterhin (ich langsam stutze)
daß Geld er fordert nur dafür, daß er dies Brieflein schickte mir.
Soll lachen ich? Mir war zum Weinen! Wer rechnet mit so bösen Schweinen,
Nach vielem Mühsal, sicherlich, bin ärmer und auch reicher ich.
Das Lehrgeld, musste ich schon blechen und kann mich dafür auch nicht rächen.
Doch wer für sowas Geld verlangt, gehört am Pranger angeprangt.
Ich kann Dich und die and´ren warnen: Verstrickungen in solchen Garnen,
vermeide lieber, lies ganz schnelle, die Texte auf der Abmahnwelle!
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